BetzeGebabbel – Folge #52: Das scheue KaiserKarreh

Pünktlich zum Rückrundenstart kommt auch BetzeGebabbel aus der Winterpause – und hat sich kurzfristig noch einmal verstärkt. Gemeinsam mit unserem Gast Christina blicken wir zurück auf die letzten Spiele des Jahres 2019, reden über das Wintertrainingslager und wagen einen Ausblick auf die Rückrunde. Am Schluss hat uns vor allem die Diskussion rund um die Vorstellung eines neuen Nutzungskonzepts für das Stadiongelände etwas abschweifen lassen.

Über euer Feedback über die bekannten Kanäle freuen wir uns natürlich weiterhin. Und jetzt: Viel Spaß beim Anhören unserer Folge 52!

 





BetzeGebabbel – Folge #52: Das scheue KaiserKarreh
Dauer: 1:49:13

Zu Gast
avatar Christina
Das Team von BetzeGebabbel mit
avatar Daniel
avatar Mathias
avatar Paul
(Moderation)
avatar Tobi




13 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hey!
    Was ich mal fragen wollte:
    Gibt es eigentlich die Möglichkeit alte BetzeGebabbel-folgen anzuhörem?
    Also ganz alte, von der ersten Folge an?
    Oder sind die in der Mottenkiste verschwunden?
    Liebe Grüße aus Düsseldorf (Exil-Pälzer :-), Detlef

  2. Wie man das Thema Stadion und werthaltiger Ausgleich für die Stadt Kaiserslautern besprechen kann, ohne das nur ein einziges mal ein Begriff wie ADD fällt, muss man aber auch erst mal hinbekommen.

    • Hallo Franz,
      also ich persönlich finde das Thema ADD für den FCK halt auch nicht so super relevant, einfach weil das ja ein Problem der Stadt ist. Es ist ja auch egal was die ADD macht oder fordert, das ändert nichts daran, dass der FCK die ca. 90 Millionen die die Stadiongesellschaft noch belasten, oder in der 3. Liga die 3 Millionen an Pacht, niemals wird alleine bezahlen können. Vollkommen unabhängig davon was die ADD von der Stadt fordert, wird das der FCK nicht leisten können.

    • Niemand von Seiten der Stadt hat gefordert, dass der FCK die volle Pacht zahlen soll. Es geht um einen Gegenwert für den Nachlass und wenn die Stadt den Nachlass gewährt, wie immer in den letzten Jahren, dann muss das im Haushalt gegenfinanziert werden und an der Stelle kommt eben sehr wohl die ADD ins Spiel. Wenn der Gegenwert nicht vom FCK kommt, dann wird er trotzdem von den Bürgern der Stadt Kaiserslautern erbracht werden müssen und zwar in Form von ganz realen Einschnitten für die Bürgerschaft. Als Bürger von KL ist der Vorschlag des OB deshalb nicht ganz zu abwegig und viele Bürger haben mit dem FCK nicht mehr so viel am Hut wie früher. Die Stadt muss sich auch nicht im vorauseilendem Gehorsam den Wünschen des FCK unterwerfen, nur weil mal wieder mit Insolvenz gedroht wird. Das kann natürlich niemand wollen aber ich weiß nicht, ob eine gesellschaftliche Lösung auf Dauer so aussehen kann, dass die eine Seite Forderungen stellt, die eigentlich Bitten sein sollten und die andere Seite alles bedingungslos erfüllen muss, ohne auch nur die Idee eines Gegenwerts in den Raum stellen zu dürfen.

      • Es ist doch so: Es sind die Schulden der Stadt und die Stadt wird sich Gedanken darüber machen müssen, wie sie die Schulden der Stadiongesellschaft irgendwann bezahlen will. Denn der FCK wird nicht für die noch übrigen 90 Millionen aufkommen können. Und je eher man sich darüber Gedanken macht wie man da zu einer tragfähigen Lösung kommt, desto größer ist die Chance dass der FCK das ganze überlebt. Denn wenn im Sommer, oder ein paar Jahre danach, der FCK Insolvenz anmeldet, dann wird die Aufregung groß sein und irgendwann wird man sich fragen lassen müssen warum nicht schon vorher einen Schuldenschnitt gemacht wurde, der dem FCK eine Überlebenschance gelassen hätte. Wenn sich die Stadt nicht jetzt Gedanken darüber macht wie man die Schulden- und Zinslast auf mehrere Schultern verteilt, dann wird das unweigerlich zum Ende des FCKs führen und dann sitzt die Stadt alleine da und darf der ADD und den Steuerzahlern erklären wie sie die restlichen 90 Millionen zusammenbekommt.
        Und was den Vorschlag mit den Anteilen angeht: Kein Investor wird beim FCK einsteigen wenn man jetzt Anteile an die Stadt abgibt. Und ohne Investor gehen halt im Sommer die Lichter aus. Und die Anteile wären dann auch nichts mehr wert.

        • Antwort an Mathias:

          Schuldenschnitt und ähnlich einfach gestrickte Lösungen wird es mit ziemlicher Sicherheit so nicht geben. Die öffentliche Hand löst keinen 65 Millionen Kredit, plus rund 30 Mio. an Zinsen, von einer privaten Bank ab, damit danach private Investoren schöne Renditen erwirtschaften können. Das sollte eigentlich auf der Hand liegen. Der FCK ist jetzt eine Kapitalgesellschaft. Ein Konzept das lautet, jetzt sollen bitte mal alle machen was der FCK will, wird nicht aufgehen. Auf jeden Fall liegen die Dinge deutlich komplizierter, als es im Podcast anklang. Das war leider sehr einseitig und oberflächlich und stört mich als Bürger von Kaiserslautern, obwohl ich auch Mitglied des FCK bin. Wir müssen das aber nicht vertiefen, sondern können einfach abwarten was noch passiert. An der Stadt wird der FCK aber nicht scheitern, da bin ich mir schon heute sicher.

          • Ich sehe das halt nicht als einseitig oder oberflächig, sondern als aufs wesentliche runtergebrochen: Je länger es den FCK gibt, desto besser ist es für den Steuerzahler. Und das stimmt vollkommen unabhängig davon ob der FCK jetzt eine Kapitalgesellschaft ist oder ob irgendwann private Investoren eine Rendite erzielen. Und nur mal nebenbei: Wenn man den Investoren keine Möglichkeit gibt eine Rendite zu erwirtschaften, dann werden eben auch keine einsteigen und dann fällt der Kredit früher oder später auf den Steuerzahler zurück. Ganz einfach. Und ich bleibe dabei: Ohne einen irgendwie gearteten Schuldenschnitt, wird es den FCK nicht mehr lange genug geben, dass er den Kredit der Stadt wird finanzieren können. Daran glaube ich zu 100%.

  3. Selbst als dem Dialekt zugeneigter Pfälzer finde ich, Tobi könnte sich wenigstens ein wenig Mühe geben und übrigens den anderen mehr Redezeit. Dieser Podcast ist im www, also weltweit, und schon in der Vorderpfalz wirkt das in der Art und Weise sehr provinziell dahingerotzt und übrigens auch völlig desinteressiert. Nur Paul versucht immer wieder zum Thema zurückzuholen.

    Beispiel gefällig?:

    So ab 1:22:00 wird das Zuhören dann wirklich Zeitverschwendung: “Wer war das dann eischentlisch? Ah jo, Hm, Nä, War des net?, Hah doch, Näää, Ah ja, ja, ja” etc.

    HILFE! Wenn ich einen Podcast mache, dann bitte etwas inhaltliche Vorbereitung, wenn ich sonst schon nicht viel zum eigentlichen Thema zu sagen habe. Gerade das Thema kann man en detail auf allen möglichen Kanälen nachlesen.

    Mein Vorschlag an die Runde (so wie es andere Casts machen): Jeder Teilnehmer recherchiert im Vorgang ein Thema, führt darin ein und kann bei Erinnerungslücken aushelfen.

    Kostet ja zum Glück nichts, sonst wollte ich mein Geld zurück! 😉

  4. Natürlich müssen Investoren Gewinne erwirtschaften. Das kann aber doch nicht nach dem Schema laufen, Gewinne privatisieren, Schulden sozialisieren. Zumindest muss man sich dann als FCK nicht wundern, wenn der Rückhalt in der eigenen Stadt immer geringer wird und gegenüber sogenannten Kommerzvereinen braucht man sich auch nicht mehr groß aufzuspielen, wenn hier die eigenen Bürger bluten müssen, damit Investoren Renditen einfahren können. Das passt doch alles nicht mehr zusammen. Außerdem sind Renditen bei 85 % der Anteile auch noch möglich, es ist doch ohnehin ein Mehr-Säulen-Modell und im Übrigen soll ein Rückkaufrecht eingeräumt werden. Mir erschließt sich einfach nicht, wieso das ein so großes Problem für Investoren sein soll. Das muss der FCK dann auch mal begründen und kann nicht nur sagen, geht nicht.
    P.S.
    Und jetzt bitte nicht das Scheinargument auffahren, die Stadt würde von den Heimspielen profitieren. Das war in den 90er und frühern 2000er Jahren der Fall. Dazu würde ich dann gerne mal eine aktuelle Studie sehen. Die Einzelhändler und Gastronomen die ich kenne, müssen da auf jeden Fall nur schmunzeln.

    • Aber die Schulden wurden doch schon längst sozialisiert. Es geht doch ausschließlich nur noch darum möglichst viel davon wieder zu reprivatisieren. Und darauf zu hoffen das sich bei einer hochspekulativen Anlage wie dem FCK noch ein Investor findet, der sich mit nur noch 85% Rendite zufrieden gibt, ist eine Wette die ich an Stelle der Stadt nicht eingehen würde.

      • 85% Rendite? Die 85% bezogen sich auf die Anteile, die noch beim FCK verbleiben würden, wenn man Weichels Vorschlag folgt. Warten wir einfach ab. Nach der Sendung mit Merk im SWR gibt es ja vielleicht doch die ganz große Lösung für das Stadion. Das wäre natürlich am besten für alle Seiten.

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