BetzeGebabbel – Folge #15 – Sonderausgabe: Jahreshauptgebabbel

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Eigentlich hatten wir uns ja mit unserer Folge #14 bis zu den Weihnachtsfeiertagen verabschieden wollen – doch dann kam die Jahreshauptversammlung und schnell war uns klar: darüber müssen wir reden.
Beinahe acht Stunden dauerte die Veranstaltung am letzten Sonntag, im Mittelpunkt stand natürlich die mit Spannung erwartete Wahl des Aufsichtsrates. Wir unterhalten uns über das Ergebnis: Was hat uns überrascht? Was hätten wir anders erwartet? Wie kam das Ergebnis aus unserer Sicht zu Stande und wie haben wir das Procedere rund um die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten erlebt?

So wichtig die Aufsichtsratswahl war – es gab auch noch andere interessante Themen, die auf der Mitgliederversammlung zur Sprache kamen. Besonders emotional war die Auseinandersetzung mit dem FAZ-Journalisten Michael Ashelm. Im Kern können wir zwar die Wut und Empörung nachvollziehen, allerdings sind wir uns recht schnell einig: die Art und Weise der Aufarbeitung hat uns nicht gefallen. Wie könnte in Zukunft so eine Auseinandersetzung stattfinden? Und hätte ein Hausverbot für den Journalisten Sinn ergeben? Wir versuchen Antworten zu finden.

Zum Abschluss kommen wir noch auf das große Thema „Ausgliederung“ zu sprechen. Immerhin war der TOP 6 mit großer Spannung erwartet worden und der Vortrag eines Rechtsanwalts über die Nachteile eines „e.V.“ brachte für uns viele neue Erkenntnisse mit sich. Doch ganz zufrieden waren wir mit dem Gesagten irgendwie nicht. Wir erörtern gemeinsam was uns gestört und gefehlt hat.

Mit dabei in dieser Folge: Jürgen Götze, FCK-Fan aus Mainz und gerade für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Wir wünschen euch viel Vergnügen beim Hören und denkt dran – Anmerkungen, Ergänzungen, Lob und Kritik könnt ihr uns wie immer über die bekannten Kanäle auf Facebook, Twitter, per Mail oder in der Kommentarfunktion zukommen lassen.

 
 

Mehr zu dieser Folge:

» Jahreshauptversammlung am 23. November 2014 – der-betze-brennt.net
» Drei Alte, zwei Neue: Aufsichtsrat neu gewählt – der-betze-brennt.de

 

Nachtrag:
Mal wieder ging uns ein Phrasen-Euro durch die Lappen. Diesmal darf unser Gast Jürgen Götze nachzahlen. Doch dank @alecatcher1, der uns per Twitter darauf aufmerksam gemacht hat, muss unsere Betzewutz nicht hungern. Übrigens hat Jürgen inzwischen seinen Beitrag auf 10 € aufgerundet. Wir danken recht herzlich!

Ihr habt noch etwas entdeckt? Dann kontaktiert uns einfach über die bekannten Kanäle.
 





BetzeGebabbel – Folge #15 – Sonderausgabe: Jahreshauptgebabbel
Dauer: 1:17:47

Zu Gast
avatar Jürgen Götze
Das Team von BetzeGebabbel mit
avatar Flo
avatar Paul
(Moderation)
avatar Tobi




2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. …ist es wirklich Aufgabe des Vorstands, dafür zu sorgen, dass der Verein in der jetzigen Form zu erhalten ist? Meiner Meinung ist die wichtigste Aufgabe das Unternehmen FCK sportlich/wirtschaftlich möglichst gut aufzustellen. Ob das in einem eV oder in einer ausgegliederten Gesellschaft erfolgt, ist dann zu diskutieren.

    • Hallo Flo,
      dem geht natürlich die Grundsatzfrage voraus: was ist ein Fußballverein? Ein Wirtschaftsunternehmen? Ein Mitgliederverein mit einem gemeinnützigen Zweck? Ich bin der Meinung, dass der Vorstand als unser Vertreter die Aufgabe hat, unsere Rechte und “Bedürfnisse” zu schützen und zu erhalten, dabei aber natürlich auch für den sportlichen (und damit wirtschaftlichen) Erfolg zu sorgen. Allerdings ist mir klar, dass es in der heutigen Zeit immer schwerer wird mit dieser etwas “romantischen” Perspektive im Fußballgeschäft Schritt zu halten.

      Ich denke, dass man sich über Ursachen, Auslöser und Zwänge, die eine Ausgliederung nach sich ziehen könnten, austauschen muss. Sind diese nur von außen bedingt? Oder befinden sich darunter auch hausgemachte Probleme, die es erst zu lösen gilt? Ich würde mir wünschen, dass man Mitgliederrechte in der jetzigen Form wahren UND einen wettbewerbsfähigen Verein auf die Beine stellen kann. Danach gilt die Frage: Hat der Verein unabhängig von der sportlichen Entwicklung keine Chance auf den Fortbestand in der jetzigen Form? Falls nein, muss man sich nach ausgiebiger Prüfung aller Probleme und Prognosen über eine neue Form Gedanken machen. Das allerdings – wie Du schreibst – wird viel Zeit erfordern. Denn die dann zu fällende Entscheidung ist quasi unumkehrbar. Wir sollten also auf jeden Fall behutsam und bloß nicht überstürzt (“Ausgliedern der Ausgliederung wegen”) handeln und immer uns, die Basis des Vereins, im Blick behalten.

      Danke für Deine Meinung!
      Paul von BetzeGebabbel

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